Die moderne Strauchrose „Fritz Nobis“ ist ein Abkömmling der Rosa rubiginosa. Sie hat überraschend große, halbgefüllte Blüten in sanftem Rosa. Von ihrer Elternsorte hat sie die Eigenschaft geerbt, nur einmal im Jahr, im Frühsommer, zu blühen. Allerdings hat sie von der Wildrose auch die Winterhärte und die Widerstandsfähigkeit gegen Blattkrankheiten mitbekommen.
Autor: admin
Die Rose Lawinia hätte einen lieblicheren Namen verdient. Im Deutschen erinnert ihr Name an Kälte und Katastrophen. Sie dagegen ist warm rosa gefärbt und hat wundervoll geformte Knospen. Sie duftet wunderbar und ihre grelle Farbe verträgt sich mit blau-violetten Blüten sehr gut. Auch mit sanft gefärbten Nachbarinnen harmoniert sie, wie mit dem weißen Sommerflieder oder der zartrosafarbenen New Dawn.
Sie ist leider ziemlich anfällig für Rosenrost. Würde sie nicht kraftvoll den ganzen Sommer über neue Triebe bilden, wäre sie ab August völlig entblättert. Unter Dach ist dies etwas gemildert, ganz gesund bleibt sie aber auch da nicht. Dafür blüht sie den ganzen Sommer und Herbst, bis in den Oktober und November.
Zephirine Drouhin
Diese Rose duftet. Sie duftet wunderbar blumig, rosig, aber trotzdem leicht. Deshalb habe ich sie mir in den Garten geholt. Nicht weil sie einfach zu pflegen ist, denn das ist sie nicht. Der folgende Film zeigt ihre Schönheit. Ihren kostbaren Rosenduft kann ich nicht mitschicken.
Sie neigt zu Sternrusstau, der sie im Hochsommer sehr plagen kann. Diese Krankheit befällt feuchte Blätter, daher ist Zephirine Drouhin besser unter Dach aufgehoben. Aber Hitze mag sie auch nicht, da kommen Rosenrost und Mehltau. So habe ich sie an die Ostwand des Hauses gesetzt. Sie bildet keinen hübschen Strauch, sondern treibt lange Triebe, die angebunden werden müssen. Dafür passt der Standort an der Wand auch, dort kann ich sie als kleine Kletterrose ziehen. Aber sie duftet – und ihre Knospen sind wunderschön.
Ghislaine de Feligonde
Im folgenden Film wird die Rose „Ghislaine de Feligonde“ vorgestellt. Sie wächst seit 2006 in meinem Garten und ist eine meiner Lieblingsrosen. Ihr einziger Nachteil ist ein eher sehr verhaltener Duft.
Im Hintergrund hört ihr das morgendliche Stimmenerwachen der Vögel im späten Frühjahr.

Wollt ihr eine rote Strauchrose, die uralt wird und wunderschöne, angenehm duftende Blüten besitzt (Abbildung 1)? Dann wäre meine Empfehlung, die Strauchrose Fontaine an einen halbschattigen Platz zu setzen. Sie ist die älteste Rose in meinem Garten, sie steht hier seit 1972. Die Thujenhecke, die mein Vater gesetzt hat, hat sie in der Zwischenzeit völlig umwachsen. Vor mehr als fünfzig Jahren stand dieser Rosenstrauch vor der Hecke, jetzt lugt die Rose über diese Hecke hinaus und streckt einzelne Triebe aus der Hecke heraus.

Jedes Jahr, wenn im Herbst die Hecke geschnitten wird, wird auch diese Rose wieder eingekürzt. Obwohl sie mit den Thujen um Wasser und Nährstoffe, um Licht und Luft konkurrieren muss, treibt sie jedes Jahr kräftige Triebe mit leuchtenden Blüten (Abbildung 2).

Sie ist mit ihren strahlend roten Blüten nicht harmonisch mit den alten Rosen kombinierbar. Daher stehen drei junge Rosenstöcke links am Hang, im Bereich der roten Rosen (Abbildung 3). Sie sollen den alten Rosenstrauch ersetzen, der der Thujenhecke wahrscheinlich nicht mehr lange standhält. Die jungen Pflanzen wachsen langsam, blühen nicht überreich, zeigen den ganzen Sommer immer wieder bronzefarbenes junges Laub und neue Knospen, die zu roten Farbtupfern werden.
Fotos der Strauchrose Fontaine zum Durchblättern
Golden Celebration

Die englische Rose Golden Celebration ist jene mit den prächtigsten und größten Blüten aller gelben Rosen in meinem Garten (Abbildung 1). Ihr Gelb spielt etwas ins Orange, sie hellt nach dem Öffnen etwas auf und verblasst zu zartem Pfirsich. Sie duftet hervorragend und sehr stark. Der Duft ist rosig, mit deutlichen fruchtigen Beiklängen. Golden Celebration ist nach meiner Nase die am besten duftende englische Rose in meinem Garten.

Sie bildet einen überschaubaren Rosenstrauch, der Dünger und ein wenig Pflege verlangt (Abbildung 2). Beginnend mit der Blattrollwespe finden Mitbewohner im Garten die Blätter dieser Pflanze durchaus attraktiv, was sie manchmal etwas zerrupft aussehen lässt. Ich schneide sie im frühen Frühjahr, wenn die Forsythien blühen, recht stark zurück. Im Sommer werden ständig die welken Blüten entfernt, gleich mit einem Stück des Triebes. Sie treibt gut wieder aus und bildet neue Blüten, den ganzen Sommer lang, bis weit in den Herbst.
Bilder von Golden Celebration zum Durchblättern
Madame Plantier

Madame Plantier, diese hübsche weiße Rose, wird meist zu den Albarosen gezählt. Sie ist jene Albarose, die bei mir am zuverlässigsten wächst und blüht. Sie ist unempfindlich gegen Rosenrost, der meine anderen Albarosen sehr quält und im Sommer die wüchsigen Sträucher entblättert.

Dieser Rosenstrauch wächst sehr stark, der Zuwachs ist im Jahr gut einen Meter. Sie blüht sehr üppig an den Trieben des Vorjahres. Diese werden im Sommer und im Herbst von mir zurückgeschnitten, Hagebutten gibt es ohnehin keine. So wird ein großer Strauch von etwa zwei Meter Höhe und Breite gebildet, der noch von mir beherrscht werden kann.

Madame Plantier ist eine der wenigen alten Rosen, die ich neben die kräftig roten Rosen setzten kann. In Abbildung 3 ist sie rechts zu sehen, neben Candia und Flammentanz. Madame Plantier bildet mit ihrem kräftigen Wuchs eine Abgrenzung gegen die anderen Rosen, die vom Knallrot erschlagen würden.
Fotos von Madame Plantier zum Durchblättern
Aster ageratoides

In meinem Garten wachsen nicht alle Astern zufriedenstellend. Ich mag diese spätblühenden Stauden sehr. Doch die schönen Sorten der Glattblattastern und der Myrthenastern werden immer kleiner und verschwinden nach wenigen Jahren wieder. Die Sorten der Aster ageratoides sind dagegen dankbar und wüchsig.
Recht hoch wachsend und in einem schönen Violett blühend ist die Sorte Ezo Murasaki im Oktober und November ein Blickfang im Kiesbeet (Abbildung 1). Im September zeigen sich erst einzelne violette Sterne. Da stehen viele andere Astern bereits in Hochblüte. Ab Mitte Oktober kann ich von dieser Aster wunderschöne Sträuße schneiden.

Die zweite wuchskräftige Sorte ist ein Asternzwerg. Aster ageratoides „Adustus Nanus“ (Abbildung 2) wird kaum höher als 20 cm. Doch schon im Juli beginnt diese Staude hunderte zartviolette Sternchen zu öffnen und hört erst im Oktober damit auf. Sie breitet sich im Kiesbeet langsam nach allen Seiten aus. Trockenheit im Sommer stört diese anspruchslose Pflanze nicht. Sie bildet eine Menge kugeliger Samenbüschel (Abbildung 3).

Die Sorten der Aster ageratoides stehen bei mir im sonnigen, trockenen Kiesbeet. Angeblich würden sie auch im Halbschatten noch gedeihen. Das habe ich noch nicht probiert.
Von Insekten werden sie seltener besucht als die alte weiße „Sterndlaster“ aus Tribuswinkel und deren wüchsige Sämlinge. Schwebfliegen mögen die Ageratoides-Sorten, Bienen oder Hummeln sehe ich kaum auf ihnen.
Bilder von Aster ageratoides Ezo Murasaki
Zyklame
Cyclamen purpurascens

Eine kurze Information zu diesem duftenden kleinen Knollengewächs findet ihr auf Wikipädia (Europäische Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) (Abbildung 1). Es ist eine heimische Wildpflanze, ich begegne den duftenden Blüten bei Wanderungen im August im Semmeringgebiet. Meine Mutter hat sie immer Zyklame genannt, den Namen „Alpenveilchen“ kenne ich erst aus Büchern. In meinem Garten habe ich Jahre gebraucht, bis ich sie erfolgreich angesiedelt hatte. Die Grundvoraussetzung ist kalkhaltiger Boden, den habe ich ja eigentlich. Aber es darf dort nichts anderes wachsen, da sind diese Blümchen sehr empfindlich. Der Standort, an dem meine Zyklamen nun gedeihen und sich vermehren (Abbildung 2), ist ein sommerschattiger Bereich unter meiner riesigen Rosa multiflora. Dort ist es in den warmen Monaten stockdunkel und sehr trocken, das taugt nur wenigen Pflanzen. Daher ist dieser Platz gerade richtig für diese kleine, wenig durchsetzungskräftige Pflanze. Diese geringe Durchsetzungskraft sieht man ihr nicht an, wenn die riesigen Knollen aus der Baumschule ankommen. Aber sie verschwindet bei mir im Garten bald, wenn kräftigere Stauden sie überwachsen.

Im Gegensatz zu der aus südlicheren Gefilden stammenden efeublättrigen Zyklame (Cyclamen hederifolium, hier der Link zur Wikipädiaseite) ist die europäische Zyklame herrlich duftend, besitzt rundlichere Blätter, blüht schon im August und beginnt mit dem Treiben der neuen Blätter auch schon im August.
Das Laub treibt ab August frisch aus, es bildet einen wintergrünen, interessant gezeichneten Teppich unter meinem dann blattlosen Rosenstrauch (Abbildung 3). Es mischen sich bei mir die Blätter der europäischen und der efeublättrigen Zyklamen, von zweiter Art habe ich mir eine weißblühende Variante gekauft, die allerdings später blüht als die heimische Zyklame.

Ich weiß nicht, ob ich sie euch als Gartenblume empfehlen soll. Ich liebe sie heiß, ihren Duft, ihre schönen Blätter im Winter, ihre zyklamenfarbigen Blüten als Zeichen, dass der Sommer dem Ende zugeht. Aber sie ist nicht ganz einfach in der Pflege – immer wieder muss ich sie vor anderen Wildpflanzen retten, die in ihrer ohnehin so unwirtlichen Umgebung auch einen Platz haben wollen und sie dann überwuchern.
Fotos von Zyklamen zum Durchblättern

Der Klarapfelbaum (Abbildung 1) steht seit über 20 Jahren ganz im Westen meines Gartens, in einer Reihe mit anderen Apfelbäumen und Birnbäumen. Er ist damit Teil einer Schutzwand gegen den oft heftigen Westwind. Ich hatte ihn als Halbstamm gekauft, und dann die unteren Äste schrittweise entfernt, damit man gut unter ihm durchgehen kann.

Es ist ein dankbarer Obstbaum, er hat früher als die anderen gleichzeitig gesetzten Bäume zu tragen begonnen, er verträgt Schnitt sehr gut, er blüht erst nach den Spätfrösten und dann entwickeln sich im Eiltempo bis Juli die Äpfel zu einer überraschenden Größe (Abbildung 2).

Wenn Mitte Juli die ersten gelblichen Äpfel (Abbildung 3) vom Baum fallen, reagiere ich rasch und ernte den Baum ab, auch wenn die meisten Äpfel noch grün sind und auch die Kerne noch weiß sind. Dies hat zwei Gründe. Grund eins: Klaräpfel werden rasch mehlig und fad im Geschmack. Doch wenn sie gerade beim Umfärben von grün nach gelb gegessen werden, sind sie köstlich aromatisch und anregend säuerlich. In diesem Zustand halten sie im Kühlschrank wochenlang. Grund zwei: Klaräpfel sind auch bei Insekten und Vögeln sehr beliebt. Wenn sie reif sind, dann werden sie angestochen und angepeckt und faulen rasch (Abbildung 4).

Aus den fast reifen, aber noch mehr gelbgrün als gelben Äpfeln kann ein köstlicher Kuchen gebacken werden. Hier die Anleitung, nach der erfahrene Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäcker arbeiten können (Abbildung 5), dann folgt eine etwas genauere Beschreibung mit Bildern und einigen Details.

Apfelkuchen mit Mürbteiggitter
Nun schrittweise, für weniger erfahrene Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäcker.
Was braucht es an Geräten:
- eine Kuchenform (Springform, rund, 24 cm Durchmesser)
- einen Nudelwalker
- eine saubere Küchenplatte/Küchentisch oder ein Nudelbrett
- ein Teigrad (zur Not auch durch ein Messer ersetzbar, aber hilfreich)
- eine Folie (es kann auch die Folie sein, in der die Butter eingepackt ist)
- ein kleiner, flacher Teller
- zwei Schüsseln, eine zum Teigkneten, eine für die Apfelstücke
- ein Sieb (zum Abtropfen der Apfelstücke)
- ein Küchenpinsel (nicht unbedingt notwendig, aber vorteilhaft)
Und nun zum Zubereiten des Kuchens:
Zuerst einmal eine Begutachtung der Äpfel: sie können durchaus fehlerhaft sein, aber dann werden mehr als 750 g gebraucht, ich gehe dann von mindestens 1 kg, oft auch von 1,5 kg aus. Es müssen mindestens 500 g nach dem Schälen und dem Entfernen des Kerngehäuses für den Belag übrig bleiben, besser sind etwa 700 g, dann wird der Kuchen richtig gut saftig-säuerlich. Und sie sollen nicht alle schon gelb und weich sein, ein sanftes helles Gelbgrün ist gerade richtig.

Nun werden die Äpfel einmal beiseite gelegt, das Schälen und Schneiden kann dann erfolgen, wenn der Teig im Kühlschrank rastet.
Zubereitung des Mürbteigs, zuerst die Zutaten:
- 300 g griffiges Mehl
- 1 Prise Salz
- 100 g Staubzucker
- nach Wunsch: Zitronenschale, gerieben, von einer halben Bio-Zitrone (oder aus dem Päckchen); den Saft der Zitrone auspressen und für die Apfelmischung beiseite stellen
- 2 Dotter
- 200 g kalte Butter (direkt aus dem Kühlschrank)
- (nicht vergessen: auch für die Apfelmasse braucht es noch Zitronensaft und 60 g Zucker, für das Fetten der Backform Butter und einen Esslöffel Mehl, zum Ausrollen etwa zwei Esslöffel Mehl)
Mehl, Salz, Zucker und Zitronenschale in eine Schüssel geben, leicht vermischen. Die Dotter und die in kleine Würfel geschnittene kalte Butter dazu geben, rasch zu einem Teig verkneten (entweder in der Küchenmaschine mit dem Haken für Mürbteige – K-Haken; oder mit dem Handmixer mit dem Knethaken; oder gleich mit den Händen – zuerst die Butter mit den restlichen Zutaten zerbröseln, dann mehrmals durchkneten, bis keine gröberen Butterteile mehr sichtbar sind). Es sollte eine gut formbare, gelbe Teigkugel daraus herstellbar sein. Die wird auf einen Teller gelegt, mit dem Butterpapier oder einer Folie bedeckt und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt.

Während der Teig rastet und wieder gut abkühlt, kommt die Vorbereitung der Äpfel an die Reihe.
Dazu auch wieder die Zutaten:
- 750 – 1500 g Äpfel (je nach Qualität, bei selbstgezogenen Bioäpfeln ist mit Bewohnern oder Fehlstellen zu rechnen, dann braucht es eher 1500 g)
- Saft einer halben Zitrone
- 60 g Kristallzucker
Der Zitronensaft wird mit dem Zucker in einer größeren Schale vermengt. Nun werden die Äpfel geviertelt, dünn geschält und das Kerngehäuse entfernt. Gleich jedes Apfel-Viertel in dünne Spalten schneiden und in die Zucker-Zitronensaftmischung einrühren, das hilft gegen ein Braunwerden.

Die Kuchenform wird nun vorbereitet. Sie wird mit etwas Butter eingefettet und mit Mehl gestaubt. Das hilft gegen ein Festkleben des Kuchens. Bei Formen mit Spezialbelag ist das bei diesem Kuchen nicht unbedingt notwendig.
Wenn der Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank gerastet hat, mit dem Finger draufdrücken und probieren, ob er deutlich fester geworden ist als zu Beginn (nach dem Kneten). Sonst noch zehn Minuten Kühlung anhängen, besonders an warmen Sommertagen. Das hilft bei den nächsten Schritten, die mit einem sehr weichen Teig schwierig durchzuführen sind.
Die Teigkugel in zwei ungleich große Teile schneiden, etwa 2/3 zu 1/3. Den kleineren Teil nochmals in den Kühlschrank stellen.
Die Springform in Bodenplatte und Ring teilen, und den Teig (2/3 der Teigkugel) in die Mitte der Bodenplatte setzen. Oben gut mit Mehl bestäuben, mit den Händen sanft flach drücken, nochmals mit Mehl bestäuben und mit dem Nudelwalker auf die gesamte Fläche der Platte auswalken, dabei immer wieder die Richtung wechseln. Überstehende Ränder abschneiden, beiseite legen. Die Springform wieder zusammenbauen. Die abgeschnittenen Stücke in kleine Rollen formen und als Rand um die Teigplatte aufbauen.
Die Teigplatte wird nun mehrmals mit einer Gabel eingestochen (damit sie sich beim Backen nicht aufwölbt).

Nun wird die Apfelmischung in ein Sieb geschüttet, die abtopfende Flüssigkeit kann gesammelt werden, um am Schluss damit den Kuchen nochmals zu bestreichen.
Die Apfelmischung in die Mitte des Mürbteig-Bodens schütten und mit den Händen gleichmäßig über den ganzen Boden verteilen.

Den Rest des Teiges aus dem Kühlschrank holen. Auf einer gut bemehlten Platte zu einem länglichen Oval ausrollen. In 2 mal 5 Streifen schneiden (mit dem Teigrad, dann gibt es attraktive Ränder), jeweils einer im Durchmesser der Form, dann jeweils zwei etwas kürzere und zwei noch kürzere Streifen, alle etwa gleich breit.
Rasch arbeiten, damit der Teig nicht warm und zu weich wird. Die Streifen zu einem Gitter auf die Äpfel legen. Die Teigreste dazu verwenden, auch am Rand noch einen gestückelten Kreis zu legen. Zum Schluss mit den Händen vorsichtig flachdrücken und mit dem Saft der Äpfel bestreichen.


Bei 200 °C, Heißluft, etwa 30 – 35 Minuten backen. Der Kuchen darf ruhig etwas braun werden.

Den Kuchen aus dem Rohr nehmen und in der Form abkühlen lassen, aber davor schon mit einem Messer vom Rand lösen – das geht nur einfach, so lange der Apfelsirup noch heiß ist, dann klebt er fest.
Im Kühlschrank ist der Kuchen mehrere Tage haltbar. Er kann auch eingefroren werden und ist nach dem Auftauen noch immer ein Genuss.
































































