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Wildblumen und Stauden

Aster ageratoides

Abbildung 1 Aster ageratoides „Ezo Murasaki“

In meinem Garten wachsen nicht alle Astern zufriedenstellend. Ich mag diese spätblühenden Stauden sehr. Doch die schönen Sorten der Glattblattastern und der Myrthenastern werden immer kleiner und verschwinden nach wenigen Jahren wieder. Die Sorten der Aster ageratoides sind dagegen dankbar und wüchsig.

Recht hoch wachsend und in einem schönen Violett blühend ist die Sorte Ezo Murasaki im Oktober und November ein Blickfang im Kiesbeet (Abbildung 1). Im September zeigen sich erst einzelne violette Sterne. Da stehen viele andere Astern bereits in Hochblüte. Ab Mitte Oktober kann ich von dieser Aster wunderschöne Sträuße schneiden.

Abbildung 2 Aster ageratoides „Adustus Nanus“

Die zweite wuchskräftige Sorte ist ein Asternzwerg. Aster ageratoides „Adustus Nanus“ (Abbildung 2) wird kaum höher als 20 cm. Doch schon im Juli beginnt diese Staude hunderte zartviolette Sternchen zu öffnen und hört erst im Oktober damit auf. Sie breitet sich im Kiesbeet langsam nach allen Seiten aus. Trockenheit im Sommer stört diese anspruchslose Pflanze nicht. Sie bildet eine Menge kugeliger Samenbüschel (Abbildung 3).

Abbildung 3 Aster ageratoides „Adustus Nanus“ im November

Die Sorten der Aster ageratoides stehen bei mir im sonnigen, trockenen Kiesbeet. Angeblich würden sie auch im Halbschatten noch gedeihen. Das habe ich noch nicht probiert.

Von Insekten werden sie seltener besucht als die alte weiße „Sterndlaster“ aus Tribuswinkel und deren wüchsige Sämlinge. Schwebfliegen mögen die Ageratoides-Sorten, Bienen oder Hummeln sehe ich kaum auf ihnen.

Bilder von Aster ageratoides Ezo Murasaki