Amsel
Die Amsel ruft nicht einfach, sie flötet melodische und abwechslungsreiche Strophen „dirila-diu … dudada-dri-i-i … . Im Frühling ist sie bereits in den frühen Morgenstunden zu hören.
Kohlmeise
Das Kohlmeisenmännchen ruft vom späten Winter an relativ laut, dass der Garten sein Revier ist. Meist ertönt ein lautes „TsiPähTsiPähTsiPäh“ (Video 2) aber die Kohlmeise beherrscht alle möglichen Revierrufe, Plaudereien und Warnrufe.
Blaumeise
Der Reviergesang der Blaumeise (Video 3) ist höher, abwechslungsreicher und viel rascher als der Ruf der Kohlmeise. Vielleicht wiederzugeben mit einem sehr raschen und hohen: „Tsitsi tralala -tsitsi tralala“
Grünfink
Der Grünfink lässt mich nicht so nahe an sich heran wie die Meisen. Der Ruf ist aber laut genug, dass er gut aufzunehmen ist. Typisch ist ein Triller „titititi“ und nach einer Pause ein schnarrender Abgang, etwa „drriu“.
Buchfink
Der Buchfink lässt sich auch nicht ganz aus der Nähe filmen. Sein Ruf beginnt mit einem raschen „zizizizi-dsadsa“ und endet ähnlich wie der Ruf des Grünfinken mit einem leicht schnarrenden Abgang „tschrri-i“, aber ohne eine Pause dazwischen. Also ziemlich rasch: „zizizizi-dsadsa-tschri-i“.
Rotschwänzchen
Das Rotschwänzchen ruft jeden Morgen schon in der Dunkelheit als einer der ersten Vögel im Garten und begleitet mit seinem schnarrenden Ruf die Sonne bis zum Aufgehen. Es klingt wie ein schnelles „riririri“ und dazwischen immer wieder ein „Schrrrrrrrr“.
Mönchsgrasmücke
Das Männchen der Mönchsgrasmücke singt wunderschöne Strophen, die mich manchmal an die Amselgesänge erinnern. Die Amsel reagiert scheinbar darauf und antwortet, zumindest hört man sie hier dazwischen rufen. Es ist ein melodisches Jubilieren, mit langen Pausen dazwischen.