
Beim Praskac habe ich diese dankbare und robuste Rose unter dem Namen „Candia“ gekauft. Sonst findet sie sich unter der längeren Bezeichnung „Candia Meidiland“. Sie hat wohlverdient die ADR-Prüfung bestanden. In meinem Garten steht sie am Nordhang eher halbschattig. Auch unter diesen Bedingungen ist die kleine Strauchrose blattgesund und blühfreudig (Abbildung 2). Ihre reinroten Blüten mit dem weißen Zentrum und den gelben Staubgefäßen (Abbildung 1) wirken sehr fröhlich. Sie halten sich in der Vase gut, auch die Knospen an den Stielen blühen noch auf. Bis in den November hinein kann ich von dieser Rose Blüten schneiden.

Mit den anderen roten Rosen habe ich sie ganz an den Ostrand meines Hanges verbannt, da sich das Rot dieser modernen Rosen nicht mit den Purpur- und Rosatönen der alten Rosen verträgt. Nur eine einzige alte Rose, die üppige, weiße Madame Plantier, setzt einen passenden Kontrast zur roten Farbenpracht.

Diese hübsche Rose hat einen Nachteil: Sie duftet gar nicht. Damit ist sie allerdings eine der Lieblingsrosen meines Mannes, der intensiven Rosenduft nicht mag.

Angeblich wird sie von Bienen nicht angeflogen. Aber zumindest einen Hummelbesuch habe ich dokumentiert (Abbildung 4).
Bilder von Candia zum Durchblättern










