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Schmetterling: Admiral

Abbildung 1 Admiral auf Pfingstrosenblatt im September

Der Admiral (Vanessa atalanta, hier der Link zur Wikipädiaseite), dieser prachtvoll gezeichnete Schmetterling (Abbildung 1), besucht meinen Garten im Juli, wenn der Sommerflieder in Hauptblüte steht, und dann wieder im September, wenn der Efeu blüht. Als Fotomodell setzt er sich manchmals noch auf die letzten Sommerfliederblüten (Abbildung 2). Die orange Binde leuchtet weit, trotzdem sehe ich ihn auf den Blättern sitzend nur, wenn er sich gerade bewegt. Diese überraschende Feststellung habe ich schon mehrmals gemacht, auch diesmal habe ich den Schmetterling zuerst zum Pfingstrosenstrauch fliegen und sich setzen gesehen. Dann bin ich näher gegangen und habe ihn bewundern und fotografieren können.

Abbildung 2 Admiral auf Schmetterlingflieder im Herbst

Im Juli finden sich manchmal sehr schöne Exemplare (Abbildung 3), manchmal aber auch welche, die sichtlich schon einiges erlebt haben, und davon gezeichnet sind (Abbildung 4).

Abbildung 3 Admiral auf Schmetterlingsflieder im Juli
Abbildung 4 Admiral auf Schmetterlingsflieder im Juli

Die strahlenden Schönheiten sind wahrscheinlich erst kürzlich geschlüpft. Den anderen, den zerzausten Tieren, traue ich zu, das sie weit gereist sind, wie dies vom Admiral insgesamt erwartet und berichtet wird: er sei ein Schmetterling, der den Winter südlich der Alpen verbringt und im Frühling von dort wiederkommt. Allerdings wird in den letzten Jahrzehnten eine Änderung dieses Verhaltens beobachtet, Überwinterungen in wärmeren Lagen auch nördlich der Alpen sind dokumentiert (Schmetterlingsforum, Link hier). Ich konnte dies viele Jahre lang aus meinem Garten nicht bestätigen, ich sah den Admiral nur von Sommerbeginn bis Ende September. Doch im März 2021 war ein etwas zerzauster Falter auf den Blüten der Salweide zu Besuch – wahrscheinlich hat er hier überwintert.

Abbildung 5 Admiral im März

Die Raupen fressen bei uns in Mitteleuropa an der großen Brennessel, verpuppen sich auch dort. Erkennbar sind sie daran, dass sie an der Brennessel Blattröllchen bilden und sich darin verstecken. Obwohl ich im Garten ein Brennesselbeet genau für solche Schmetterlingsraupen angesiedelt habe, sind sie mir dort noch nicht aufgefallen.

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Goldglänzender Rosenkäfer

Der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata) ist ein treuer Bewohner meines Gartens. Die ausgewachsenen Käfer finden sich von der Zeit der Pfingstrosenblüte an bis hin zur Zeit der Birnenreife als grün-gold-schimmernde Ovale an Blüten, an Früchten, an Bäumen. Die Larven, im Aussehen den Engerlingen des Maikäfers sehr ähnlich, finden sich beim Umgraben des Komposthaufens. Sie habe aber kürzere Beinchen und eine auffällige Besonderheit: Wenn sie am Boden liegend flüchten, legen sie sich auf den Rücken und robben davon.

Abbildung 1 Goldglänzende Rosenkäfer in der Blüte einer ungefüllten Pfingstrose

Vor der Rosenblüte finden sich die Käfer jedes Jahr gemeinsam mit ihrem Verwandten, dem Trauerrosenkäfer, auf den ungefüllten Pfingstrosen ein (Abbildung 1), wo sie die gelben Staubgefäße fressen und die Schönheit dieser eleganten Blüten damit wesentlich beeinträchtigen können. Auf der frühblühenden Rosa hugonis sind sie ebenfalls verlässlich zu finden und auch der blühende Weißdorn zieht sie magisch an. Und dann, zur Zeit der Rosenblüte, ist der Garten ein wahres Schlaraffenland, mit tausenden ungefüllten Blüten, die ihnen Staubgefäße hinhalten (Abbildung 2).

Abbildung 2 Rosenkäfer bedient sich an einer Blüte der Rose Bonica 82

In meinem Garten sind sie trotz der leichten Schäden, die die ausgewachsenen Käfer anrichten, willkommen. Die Larven ernähren sich angeblich nur von Mulm, fressen also keine lebenden Wurzeln an, wie dies beispielsweise die Engerlinge der Maikäfer tun. Das wird auch dadurch bestätigt, dass die Larven der Goldglänzenden Rosenkäfer in meinem Garten im Komposthaufen zu finden sind. Die großen Käfer sind hübsch und bleiben von der Anzahl her auch ohne mein Eingreifen in einem erträglichem Ausmaß. Ob sie Flugkünstler sind – nun ja, da scheiden sich die Geister. Sie können, anders als andere Käfer, die Hautflügel unter den geschlossenen Flügeldecken ausschieben und ihr Flug wird dadurch besonders. Sie fliegen oft im Garten herum, aber nur kurze Strecken. Sie starten elegant von den Blüten weg (Abbildung 3).

Abbildung 3 Vom Blütenstaub gesättigter Goldglänzender Rosenkäfer putzt sich und hebt ab

Aber der Flug wirkt nicht ganz so kontrolliert wie bei anderen Insekten, wie Libellen, Bienen, Fliegen, Wespen. Sie brummen auch deutlich und erschrecken damit manche menschlichen Gäste, die nicht sofort wahrnehmen, dass die auf sie zufliegenden Brummer nur Käfer sind, die nicht beißen oder stechen können. Einige Standbilder aus dem Film vom Abheben des Käfers zeigen, wie die unter den Flügeldecken liegenden Hautflügel seitlich herausschauen, und wie der Käfer, ohne die Flügeldecken auszubreiten, fliegen kann.

Dass Rosenkäfer auch süße Früchte mögen, zeigt sich, wenn die Birnen reifen (Abbildung 4). Dann sitzen sie, oft gemeinsam mit Hornissen, Wespen und anderen Käfern, auf angestochenen Birnen und genießen einmal etwas anderes als zarte Blütenteile. Wobei das Foto nicht ganz sicher eine Bestimmung als Goldglänzender Rosenkäfer zulässt, die weißen Markierungen sind nicht erkennbar. Ebenso auf dem Bild, auf dem zwei Rosenkäfer am Baumsaft naschen: Wer seid ihr genau? Es gäbe ja auch noch andere Rosenkäfer …

Abbildung 4 Rosenkäfer in reifer Birne
Abbildung 5 Rosenkäfer naschen am Baumsaft
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Blaumeise

Video 1 Ruf einer Blaumeise

Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus, Parus caeruleus) ist einer der hübschesten Vögel im Garten. An ihrem leuchtend blauen Käppchen, den weißen Wangen, dem gelben Bauch ist sie eindeutig zu erkennen. Männchen und Weibchen kann ich noch nicht unterscheiden, die Weibchen sollen etwas weniger strahlend blaue Käppchen haben und das schwarze Halsband soll etwas dünner gezeichnet sein.

Der Reviergesang ist höher und etwas schriller als das bekannte TsiTsiPäh der Kohlmeisen. In Video 1 (obenstehend) hört ihr den Ruf der kleinen Meise.

Sie können aber auch etwas unmelodiöser rufen, es hört sich fast wie schimpfen an, soll aber ein Lockruf sein (Video 2).

Video 2 Blaumeise knarrt

Lebhaft streifen die Blaumeisen durch das Geäst von Bäumen und Sträuchern, turnen an kleinen Zweigen bei der Suche nach Insekten und suchen ab und zu auch am Boden im Unterholz nach Nahrung. Die kleinen Federbällchen sind sehr leicht (11-12 g) und können auch auf den zarten äußeren Zweig-Enden noch sicher balancieren, oder auch mit dem Kopf nach unten hängend ihre Beute jagen (Video 3).

Video 3 Blaumeise auf Futtersuche

Die kleinen Meisen lieben es zu baden, am Vogelbad zeigen sie wenig Respekt vor den größeren Kohlmeisen oder selbst den Spatzen. Nur die Amseln sind fähig, sie aus dem Bad zu vertreiben (Video 4).

Video 4 Badende Blaumeisen versus andere Vögel
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Tiere

Kohlmeise

Abbildung 1 Kohlmeise beim Vogelbad

Die Kohlmeise (Parus major, Abbildung 1, Wikipediaseite hier abrufbar) ist ein häufiger Gast in meinem Garten, und das über das gesamte Jahr. Oft bezieht ein Paar einen der Meisenkästen. Sehr gerne nutzen die Kohlmeisen das Vogelbad. Sie machen durch laute Rufe und Schimpfen deutlich auf sich aufmerksam.

Als Kind hatte ich von meiner Mutter gelernt, dass Meisen folgenderweise rufen: Tsi-tsi-pä, Tsi-tsi-pä, Tsi-tsi-pä, irgendwie als Terz von oben (tsi-tsi) nach unten (pä). Die in meinem Garten rufen eher nur: Tsi-pä, Tsi-pä, oder sie geben überhaupt nur ein rasches: Tsi-tsi-tsi-tsi-tsi-tsi von sich. Sie plaudern aber auch mit vielen weiteren unterschiedlichen Tonfolgen.

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Gartenvideos

Gartenvideos 2023

Genieße jeweils fünf meditative Minuten der einzelnen Gartenvideos.

Winterbeginn 2023

Spätsommer 2023: Anemonen, Phlox und Astern blühen, die Rosen zeigen nur mehr einzelne Blüten. Als besonderer Schmetterling besucht der Weiße Waldportier den Garten. Vögel besuchen das Vogelbad, auch ein Igel kommt dort in der Nacht vorbei.
Mai und Juni 2023: Zeit der Rosen. Im Hintergrund singen Amsel, Rotschwänzchen und in der zweiten Hälfte die Mönchsgrasmücke. Hummeln besuchen die Rosen mit einfachen Blüten.
April 2023: Tulpen, Narzissen, Rauchfangkehrer, Kuhschellen; Rotkehlchen und die Mönchsgrasmücken baden; Mauerbienen sammeln Nektar und nisten in den Schilfhalmen.

März 2023: Frühling … vom Vorfrühling mit Krokus und Schneeglöckchen bis zur Narzissenblüte und dem blühenden Marillenbaum

Jänner 2023: Auch im Winter wieder badende Vögel, die Spatzen übernehmen schließlich die Herrschaft über das Vogelbad.

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Gartenvideos

Gartenvideos 2022

2022

Dezember 2022: Zuerst einige Impressionen aus dem winterlichen Garten, dann viele gefiederte Gartenbesucher am und im Vogelbad.

September und Oktober 2022: Zeit der Astern; auch einige andere Herbstblüher wie Eisenhut und Zyklamen zeigen Farbe. Rosen öffnen noch einzelne schöne Blüten, sie tragen Hagebutten. Laub beginnt sich zu verfärben. Besonderheit: eine Gottesanbeterin klettert im Irislaub. Erste Bilder von der Wildkamera.

August 2022: Einzelne Rosen, erste Astern, Schmetterlinge am Sommerflieder, schmausende Tiere (Schmetterling, Hornisse, Igel) an den Birnen.

Juli 22: Zeit der Taglilien; im Hintergrund plaudern und schimpfen die Meisen

Juni 22: Rosen und Schmetterlinge, im Hintergrund singen Amsel und Rotschwänzchen

Vorfrühling 2022
Winter 21/22: Vögel lassen sich jetzt gut beobachten

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Gartenvideos

Gartenvideos 2021

November 2021
Oktober 2021
September 2021
August 2021
Juli 2021
Juni 2021
Mai 2021
April 2021
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Ballerina

Abbildung 1 Ballerina in voller Blüte Mitte Juni 2022

Diese Rose sieht eher aus wie eine Hortensie als wie ein klassischer Rosenstrauch. Sie wird etwa einen Meter hoch und ist übersät mit einfachen Blüten, die von einem rosaroten Rand aus nach innen weiß verblassen und in der Mitte strahlend gelbe Staubgefäße präsentieren. Die Blüten sitzen so dicht am Strauch, dass er im Juni aus der Ferne gesehen einer rosa-weißen Wolke vor grünem Hintergrund ähnelt (Abbildung 1).

Begonnen hat dieser Rosenstock in meinem Garten im Jahr 2009 als Topfpflanze, weil ich nicht wusste, wo ich sie unterbringen könnte (Abbildung 2).

Abbildung 2 Ballerina als Topfpflanze im Sommer 2009

Sie hat sich im Topf ein Jahr sehr gut gehalten, aber im zweiten Jahr war sie dann etwas beleidigt, vor allem im heißen Sommer. Darauf hin habe ich sie auf den Hang an den Rand des Gartens gesetzt und dort blüht sie nun unbeirrt Jahr für Jahr in immer größerer Pracht (Abbildung 3). Sie ist eine eher spätblühende Rose und entfaltet ihre Schönheit, wenn viele andere Rosen ihren ersten Höhepunkt hinter sich haben.

Abbildung 3 Blütenpracht von Ballerina

Außer im Juni ist Ballerina auch noch ab Oktober ein Juwel im Garten, wenn sie ihre unzähligen kleinen roten Hagebutten zur Schau stellt (Abbildung 4).

Abbildung 4 Ballerina trägt hübsche kleine Hagebutten

Sie hat einen Fehler, den ich nicht verschweigen kann: Sie duftet (für meine Nase) nicht. Das ist auch deshalb auffällig, weil sie zu den Moschatahybriden gerechnet wird, und diese meist, wie bei Buff Beauty, Cornelia oder Penelope, sehr wohlriechende Blüten hervorbringen. Der fehlende Duft war auch der Grund, warum ich ihr nicht in der Nähe der Sitzplätze oder des Hauses einen Platz gegönnt habe.

Ein weiterer Nachteil ist ihre schwache Nachblüte. Nur in manchen Jahren hat sie bei mir im Garten die eine oder andere Blüte im Herbst gezeigt. Das ändert sich auch nicht, wenn ich ihr alle verblühten Triebe abschneide und auf die Hagebutten verzichte. Daher kürze ich im Sommer nur mehr die längsten Triebe und lasse ich sie die meisten ihrer Früchte stolz tragen, zu meiner Freude und zur Freude der Tierwelt im Garten.

Fotos von Ballerina zum Durchblättern

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Rosen

Penelope

Abbildung 1 Die Moschatahybride Penelope

Penelope ist eine wunderschöne und gesunde Strauchrose. Im Juni ist sie übersät mit pfirsichrosa Knospen, die sich zu zartrosafarbenen (Abbildung 1) bis fast weißen (Abbildung 2) halbgefüllten Blüten öffnen. Dabei ist die Blütenfarbe sichtlich witterungsabhängig, der ganze Strauch blüht in einem Jahr mehr rosa und im nächsten Jahr fast weiß.

Abbildung 2 Penelope im Sommer 2020 mit weißen Blüten

Die Blüten stehen in großen Büscheln an den starken Stielen, die sich trotzdem neigen, wenn sich so viele Blüten auf einmal öffnen. Im Zentrum befinden sich deutlich sichbare Staubgefäße, zuerst ein schönes Gelb, dann orange bis bräunlich verfärbend. Die Rosenblüten werden auch gerne von Insekten besucht.

Abbildung 3 Hummel in einer frisch geöffneten Blüte von Penelope
Abbildung 4 Blütenbüschel von Penelope mit Rosenkäfer

Die Rose blüht in einer Üppigkeit, die den gesamten Strauch hinter den hellen Blüten verschwinden lässt. Hinter ihr steht die kleinblütigere Cornelia, die in zartem Rosa blüht (Abbildung 5).

Abbildung 5 Penelope im Vordergrund, dahinter Cornelia

Penelope reinigt sich ganz gut von selbst. Ein Teppich von Blütenblättern ziert den Boden unter dem Rosenstrauch, wenn das Verblühen beginnt. (Abbildung 6). Trotzdem entferne ich immer wieder verwelkte Blüten aus den dichten Blütenbüscheln, damit die anderen Knospen sich gut öffnen können und die Schönheit des Strauchs erhalten bleibt.

Abbildung 6 Penelope lässt die Blütenblätter fallen

Penelope blüht bei mir im Garten lange, aber sie blüht nicht wiederholt. Der Strauch trägt im Herbst ungewöhnlich schöne Hagebutten (Abbildung 7). Sie sind nicht orange oder ziegelrot, sondern von einem hellen Violettrot, und sie haben eine hübsche Form, wie ein Tropfen.

Abbildung 7 Hagebutten von Penelope

Wie die meisten Moschushybriden duften die Blüten von Penelope wunderbar, allerdings nicht sehr intensiv: Ein volles Rosenaroma, unterlegt mit würzigen Tönen (Moschus?), nicht ganz so stark und würzig wie Buff Beauty, etwas milder und blumiger. Als Schnittblume ist sie nicht sehr dankbar, doch die Hagebutten sind prächtige Ergänzungen von Herbststräußen.

Fotos von Penelope zum Durchblättern

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The Pilgrim

Abbildung 1 „The Pilgrim“

Die Rose The Pilgrim (Abbildung 1) ist in meinem Garten eine der dankbarsten Rosen von David Austin. Sie wächst recht stark, die Triebe werden bis zwei Meter lang. Die Blätter sind relativ gesund, zumindest für eine englische Rose. Sternrußtau kann ab August auftreten und einzelne Zweige entblättern. Sie treibt aber rasch wieder frisch grün aus.

Abbildung 2 The Pilgrim zur Hauptblütezeit im Juni

Sie blüht sehr üppig im Juni (Abbildung 2) und ist bis November kaum jemals ohne Blüte. Die Blüten sind dicht gefüllt, in der Mitte zitronengelb und zum Rand hin zu creme verblassend. Sie riechen eigenartig, gar nicht nach Rose, angenehm, würzig, etwas nach Vanille, leicht erdig, nicht sehr intensiv; der Geruch verbreitet sich nicht im Garten, ist aber deutlich wahrnehmbar, wenn man an der Rose schnuppert.

Abbildung 3 Viele Knospen von The Pilgrim an einem Stiel

Die Knospen sind rundlich und zeigen bereits das Farbspiel der Blüten, wobei sie oft einen roten Hauch besitzen, der beim Öffnen der Blüte völlig zu verschwinden scheint. Doch dies nur, wenn man von vorne auf die Blüte schaut; auf der Rückseite der äußersten Blütenblätter bleibt ein rötlicher Schimmer sichtbar. An einem Stiel sind oft fünf oder sogar mehr Knospen (Abbildung 3). Da die Blüten sehr groß werden, breche ich einige der Knospen aus, damit die restlichen Blüten sicher aufgehen und sich nicht gegenseitig bedrängen.

Je nach Sonneneinstrahlung sind die Blüten manchmal etwas heller. Ich finde sie besonders schön, wenn sie nur einen Hauch von Gelb an der Basis zeigen (Abbildung 4).

Abbildung 4 Eine etwas hellere Blüte von The Pilgrim

Da ich mit dem ersten Rosenstock von The Pilgrim so viel Freude hatte, habe ich an den Rand der sonnigen Wiese, an den Zaun, einen zweiten Rosenstock dieser schönen Sorte gesetzt. Sie blüht dort etwas heller als oben am halbschattigen Hang (Abbildung 5).

Abbildung 5 The Pilgrim am Zaun

The Pilgrim blüht den ganzen Sommer bis weit in den Herbst hinein immer wieder an einzelnen Trieben, aber nicht mehr so üppig wie im Juni. Die späten Blüten sind manchmal etwas struppiger, nicht so dicht gefüllt, und intensiver gelb (Abbildung 6).

Abbildung 6 Augustblüte von The Pilgrim

Diese Rose ist auch eine dankbare Schnittblume. Oft reicht ein Zweig, um eine schlanke Vase zu füllen.

Bilder von The Pilgrim zum Durchblättern