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Westerland

Abbildung 1 Die wunderschönen Blüten der Rose Westerland

Diese auffallend gefärbte Strauchrose (Abbildung 1) hat sich in meinem Garten eindeutig zum Klettern entschlossen. Sie ist aus zwei kleinen, netten Sträuchern (Abbildung 2) zu zwei nicht zu bändigenden Riesensträuchern mit bösen Stacheln gewachsen. Die Entscheidung, sie über einen Rosenbogen zu ziehen, war erfolgreich: Es ist nun ein rosenumkränzter Durchgang von der Sonnenuhr zum Weg am Gartenzaun, der von Mai bis November mit immer neuen leuchtend orangen Blüten und herrlichem Duft erfreut.

Abbildung 2 Die Strauchrose Westerland im Jahr 2003
Abbildung 3 Westerland kletternd über den Rosenbogen

Diese moderne Strauchrose überrascht mit einem starken, wunderbar rosigen Duft, der weit trägt. Im Jahr 2024 wurde sie von Besucherinnen und Besuchern meines Gartens zur „Duftkönigin“ gewählt. Die Blüten duften auch noch am Nachmittag stark und süß, wenn einige der alten Rosen ihren Duft bereits verströmt haben.

Im Frühjahr, zur Forsythienblüte, wird dieser Rosenstrauch stark geschnitten, damit nicht ein undurchdringliches Hindernis statt eines lieblichen Durchgangs entsteht (Abbildung 4).

Abbildung 4 Links die Rose Westerland nach dem Rückschnitt im Frühjahr

Wunderschön sind Blicke von verschiedenen Seiten auf den riesigen Rosenstrauch: Einerseits ein rotoranges Feuer gemeinsam mit dem rotlaubigen Perückenstrauch (Abbildung 5), dann das sanftere Zusammenklingen mit der zarter gefärbten Kletterrose Ghislaine der Feligonde (Abbildung 6) und schließlich zu Beginn der Blütezeit der Gegensatz zu den blauvioletten Irisblüten (Abbildung 7).

Abbildung 5 Westerland vor dem rotblättrigen Perückenstrauch
Abbildung 6 Westerland und Ghislaine de Feligonde
Abbildung 7 Westerland hinter den violetten Iris

Als Schnittrose ist sie leider nicht lange haltbar, sie erfreut aber mit solch köstlichem Duft, dass sie trotzdem auch das eine oder andere Zimmer damit füllen soll.

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